Ihr privater Stadtführer in Rom

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Das christliche Rom



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Aus den über 600 Kirchen in Rom stellen wir Ihnen gerne eine interessante Tour zusammen. Hier einige Beispiele:


  1. Die Kirchen der Gegenreformation: Il Gesù, San Ignazio, Sant’Andrea della Valle
  2. Bernini und Borromini: San Carlino, Sant’Andrea al Quirinale, Santa Maria della Vittoria, Sant’Ivo alla Sapienza
  3. Die grossen Papstbasiliken: San Giovanni in Laterano mit der Heiligen Stiege und der Taufkapelle, Santa Maria Maggiore und Sankt Paul vor den Mauern
  4. ..und vieles mehr…



Il Gesù


Il Gesù ist die Hauptkirche der Jesuiten in Rom. Die Gesellschaft Gesù wurde 1540 von dem Spanier Ignatius von Loyola gegründet und wurde nach dem Konzil von Trient zur Hauptbetreiberin der Gegnreformation, deren oberstes Ziel die Bekämpfung der Thesen Martin Luthers und Calvins war. Die einst schlichte, ganz nach den Vorschriften der Zeit gebaute Kirche, ist heute eine der schönsten Barockkirchen Roms.

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St. Ignazio

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Die Kirche wurde dem Gründer des Jesuitenordens geweiht und wurde 1626 – 1650 nach Plänen von Orazio Grassi gebaut. Sie gehört zu den schönsten Barockkirchen Roms. Das Fresko des Jesuiten Andrea Pozzo im Mittelschiff  stellt ein in der Gegenreformation beliebtes Thema dar: die Verherrlichung der Heiligen als Reaktion auf den Protestantismus. Andrea Pozzo war ein Meister des Tompe d’l’œil – auf eine fiktive Architektur malte er auf unterschiedlichen Ebenen eine Menschenmenge in Bewegung.

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St. Andrea della Valle

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Die Basilika, die von den Teatinern geleitet wird, ist Bühnenbild des ersten Aktes der Oper Tosca von Giacomo Puccini.

Die Kuppel von Carlo Maderno, ist die drittgrößte in Rom nach der Peterskirche und St. Peter und Paul im modernen Viertel EUR.

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Bernini  und Borromini


Der römische Barock kann als ein Wettkampf zwischen den beiden größten Architekten der damaligen Zeit gesehen werden: Gian Lorenzo Bernini (1598 – 1680) und Francesco Borromini (1599 – 1667). Es waren diese beiden Künstler, die den entscheidenen Tribut an das neue Bild der Stadt beitrugen: Das historische Zentrum von Rom trägt heute einen barocken Charakter.

Beide arbeiteten anfangs zusammen an der Peterskirche und am Palazzo Barberini, aber schon bald wurden die beiden durch ihren professioneller Wettstreit, die verschiedenen Charaktere und auch ihre unterschiedliche Kunstauffassung auseinander gebracht und es begann eine offene Rivatlität zwischen ihnen.

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San Carlino


San Carlo alle Quattro Fontane, die liebevoll auch San Carlino genannt wird, welche Borromini kurz vor seinem Selbstmord schuf, ist ein Inneren komplett in Weiß gehaltene Kirche und ein Kunstwerk des Barocks.

Sowohl die Außenfassade, als auch der Innenraum sind ein Spiel aus geometrischen Formen, typisch für Borromini, die für die eine oder andere gelungene optische Täuschung sorgen.

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Sant‘ Andrea al Quirinale


Die Kirche, ein Werk Berninis, aus vielfarbigem Marmor und im Inneren mit hellem Stuck dekoriert, stellt ein Kunstwerk des unverkennbaren Stils Berninis dar.

Durch acht Seitenkapellen erhält das ovale Hauptschiff einem Gefühl von Weite, welche das Martyriumsbild des heiligen Andreas im Altarraum eindrucksvoll zu Geltung bringt. Das Wunder der Rettung des heiligen Andreas entspricht in seiner künstlerischen Darstellung den damaligen Anforderungen der katholischen Kirche nach der Reformation.

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Santa Maria della Vittoria


Die von Carlo Maderno zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaute Kirche, welche vielfarbigen Marmor, vergoldeten Stuck und beeindruckende Malereien beherbergt, verdankt ihren Namen dem Madonnenbild, welches den Katholiken im Dreißigjährigen Krieg den Sieg in der entscheidenden Schlacht über die Protestanten erbracht haben soll.

Prachtstück ist die Capella Cornaro, mit der gleichzeitig für Staunen und Skandale hervorrufenden Darstellung Berninis die „Verzückung der heiligen Theresa von Avila“.

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 Sant Ivo alla Sapienza

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Die in der Mitte des 17. Jahrhundert erbaute Kirche, gilt als Juwel von Francesco Borromini. Der von Arkaden gesäumte Innenhof des einstigen Standorts der Universität, spiegelt bereits die Vorliebe Borrominis für geometrische Formen wider.

Sofort sticht einem auch die Kuppel ins Auge: eine schneckenförmig sich nach oben windende Laterne, deren Bedeutung bis heute ein Rätsel darstellt.

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San Giovanni in Laterano

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„Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt und des Erdkreises“ – so steht es noch heute in der Inschrift auf der Fassade der Kirche. Sie ist eine der vier Papstbasiliken und die Kathedrale von Rom. Kaiser Konstantin errichtete diese erste Kirche zwischen 313 und 324. Bis die Päpste ins Exil nach Avignon gingen, war hier ihr Wohnsitz, erst später siedelten sie sich um die Peterskirche an.

Wir werden in dieser Tour nicht nur die Kirche besichtigen, sonder auch die Heilige Stiege und das Baptisterium, die wohl älteste Taufkapelle der Welt, ebenfalls unter Kaiser Konstantin errichtet. Die Heilige Stiege ist eine der fünf Stiegen, die heute zum Sancta Sanctorum, der mittelalterlichen Privatkapelle der Päpste, hinaufführt. Der Überlieferung nach ist es die Treppe aus dem Praetorium in Jerusalem, die Jesus beim Prozess vor Pilatus hinaufstieg.

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Santa Maria Maggiore

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Sie ist die kleinste der vier Papstkirchen, obwohl ihr Name „maggiore“ auf die Größte hindeutet. Sie ist die größte Marienkirche der Stadt. Wie so oft ist auch diese Kirche durch eine Legende erstanden: ein wundersamer Schneefall mitten im Sommer, an den heute noch während der Messe am 5. August erinnert wird, indem man weiße Blütenblätter von der Decke rieseln lässt. Sie ist eine der wenigen Kirchen, die seit der Erbauung niemals einem Brand oder Einsturz zum Opfer gefallen ist, und demnach noch heute wunderschöne Kunstwerke aus ihrer Gründerzeit (5. Jh.) besitzt.

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Sankt Paul vor den Mauern

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Der Überlieferung nach wurde der Apostel Paulus in der ersten Welle der Christenverfolgungen unter Kaiser Nero enthauptet (64-67 n. Chr.). Über seinem Grab entstand bald eine kleine Gedenkstätte, unter Konstanin dann eine Basilika. Leider fiel die Kirche 1823 einem verheerenden Brand zum Opfer. Großzügige Spenden aus aller Welt ermöglichten den Wiederaufbau in der ursprünglichen Gestalt.

80 monolithische Säulen unterteilen die 131 m lange Basilika und verschaffen ihr eine einzigartige Atmosphäre. Entlang des Frieses unterhalb der Fenster befinden sich kleine Medaillons mit Mosaiken, auf denen die 266 Portraits der Päpste von Petrus bis Franziskus. Man sagt, dass, wenn kein Platz mehr für weitere Portraits bleibt, die Welt unterginge. Sind wirklich nur noch sieben freie Plätze?

Für Besinnliche ist der Besuch dieser Kirche ein absolutes Muss!

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Bitte kontaktieren Sie mich für weitere Informationen.


Ihr Carpediem Stadtführer in Rom

Sandra Haarmann