Ihr privater Stadtführer in Rom

Das versteckte Rom


Unter der Oberfläche Roms befinden sich noch viele unentdeckte Schätze, die uns helfen, die Entwicklung der Stadt zu verstehen und Kunstobjekte vergangener Zeiten zu bewundern.

 



  • Ausgrabungen unter Santa Maria Maggiore

    „Hic fecit basilicam nomini suo iuxta Macellum Liviae“

    So berichtet uns das Liber Pontificalis über die römische Basilika Santa Maria Maggiore, die der Legende nach von Papst Liberio (352-366) auf dem Ort entstanden sein soll, wo am 5. August 352 ein wundersamer Schneefall niederfiel.

    Die Basilika, laut des Buches der Päpste, wurde in der Nähe des Macellum Liviae, also eines großen Schlachtmarktes errichtet. Die Ausgrabungen, die in den Jahren 1966 – 1971 aufgrund von Feuchtigkeit in der Basilika durchgeführt wurden, ließen ein römisches Gebäude ersehen, von dem wir allerdings nur den Umriss kennen.


 


  • Santi Cosma e Damiano

    Sie wurde in der “barbarischen Epoche” in die antike Biblioteca Pacis, die Bibliothek des Friedensforums gebaut und mit einem außergewöhnlich schönen Apsismosaik geschmückt, das eines der antiksten Kirchenmosaiken in Rom ist. Im 3. Jahrhundert wurde der Tempel den Penati und später zwei orientalischen Ärzten geweiht. Im 17. Jahrhundert nahm der große Barockkünstlers Gianlorenzo Bernini dann große Umgestaltungen vor.



  • San Clemente

    300 Meter vom Kolosseum entfernt liegt hinter den Überresten der Gladiatorenschule die Basilika San Clemente. Sie gehört zu den interessantesten Kirchen Roms, insbesondere unter archäologischen Gesichtspunkten. San Clemente besteht aus zwei übereinanderliegenden Kirchen; die Unterkirche wurde auf zwei Schichten römischer Häuser aus dem 1. Und 2. Jh nach Christus gefunden, die als Fundamente für die aus dem 4. Jh stammende untere Basilika dienten.



  • Katakomben

    Die frühchristlichen Friedhöfe lagen alle entlang der Konsularstraßen außerhalb der alten Stadtmauern, so wie es das römische Gesetz damals vorschrieb. Nur wenige der insgesamt fast 60 Katakomben sind heute zu besichtigen. Die Gangsysteme erstrecken sich bis zu vier Ebenen mit bis zu 500.000 Gräbern pro Katakombe. Entlang der Via Appia befinden sich die Katakombe von San Callisto und San Sebastiano, an der Via Ardeatina finden wir die Katakombe von Domitilla oder Santa Priscilla entlang der Via Salaria.
    Die Katakomben dienten bis zum 5. Jahrhundert als Begräbnisstätten; drei weitere Jahrhunderte lang waren sie das Ziel christlicher Pilger.



Für Fragen stehe ich gerne unter *Kontakt* zur Verfügung.



Ihr Carpediem Stadtführer in Rom

Sandra Haarmann