Ihr privater Stadtführer in Rom

print-ranke

Entlang des Tibers


rom stadtfuehrer - rome guide - entlang des tibers - tiberinsel


Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, als die hohen Mauern entlang des Tibers gebaut wurden, war der Fluss ein wichtiges Landschaftsbild der Stadt – er war schiffbar, von unzähligen Häusern umringt, die direkt am Wasser gebaut waren, man badete und fischte in ihm und er führte Trinkwasser.


Dieser Spaziergang beginnt an der Kirche Santa Maria in Cosmedin, einer Kirche aus dem 6. Jh. Sie diente der griechischen Gemeinde und trug den Namen Santa Maria in Scola Graeca. Im 8. Jh flohen Griechen und byzantinische Mönche in Folge des Bildersturms in ihrer Heimat nach Rom; Santa Maria wurde ihre Kirche, und sie nannte sie wegen ihrer glanzvollen Ausschmückung „Kosmeidion“, „die Geschmückte“. Noch heute wird hier sonntags eine hl. Messe in byzantinischem Ritus gefeiert.


stadtfuehrer rom - rome guide - santa maria in cosmedin rom


In diesem Gebiet entwickelte sich schon im 6. Jh. v. Chr. ein lebhafter Handel. Hier befanden sich die Rinder-, Schweine-, Fisch- und Gemüsemärkte, das Forum Boarium, Suarium, Piscatorum sowie Holitorium.


Am Marcello Theater vorbei führt unser Spaziergang durch das ehemalige Ghetto.

„Cum nimi absurdum“ – so begann die von Papst Paul IV. geschriebene Bulle, die die Ghettoisierung der Juden einführte. Damit gedachte er, sie von den Christen zu trennen und sie so leichter bekehren zu können. Fast drei Jahrhunderte hindurch waren sie, von kurzen Zwischenphasen abgesehen, zu einem ärmlichen Leben gezwungen. Erst 1870, als die weltliche Macht der Päpste in Rom endete, wurden die Mauern des Ghettos niedergerissen und der ganze Bezirk saniert.


rom-stadtfuehrer-rome-guide-synagoge


Die Synagoge wurde zwischen 1901 und 1904 von den Architekten Vincenzo Costa und Osvaldo Armanni erbaut. In ihrer strengen, schlichten Formgebung versucht sie mögliche Ählichkeiten mit christlichen Kirchen zu vermeiden. Das Innere der Synagoge vermittelt mit seiner reichen Ausschmückung einen majestätisch-feierlichen Eindruck.


Ein Besuch der Synagoge ist verbunden mit der Besichtigung des Museo del Tempio, in dem viele historische Gegenstände und Zeugnisse der jüdishen Gemeinde von Rom ausgestellt sind.


Johannes Paul II. war der erste Papst, der die römische Synagoge besuchte. Dies war ein wichtiger Schritt in der Beziehung zu den Juden „zu unseren älteren Brüdern und Schwestern“, wie der Papst sie nannte.


Im Ghetto können ein paar süße Köstlichkeiten aus jüdisch-römischer Tradition verkostet werden.


Nach dem Überqueren der Tiberinsel und auf dem Weg zur Engelsburg probieren wir noch das berühmte „Grattachecca“ – ein typisches römisches Erfrischungsgetränk.


Die Engelsburg gehört zu den großartigsten Beispielen römischer Architektur. Kaiser Hadrian ließ sie 135 n. Chr. als mächtiges Mausoleum für sich und seine Nachfolger erbauen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage mehrfach verändert und ausgebaut; sie wurde zu einer Festung und diente auch als Gefängis.


stadtfuehrung in rom - engelsburg


Unsere letzte Etappe des Spaziergangs führt Sie zum Altar des Augusteischen Friedens. Dieser Altar ist ein Meisterwerk des goldenen Zeitalters des Augustus.


stadtfuehrungen in rom - rome guide - ara pacis


Bitte kontaktieren Sie mich für weitere Informationen.


Ihr Carpediem Stadtführer in Rom

Sandra Haarmann